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Digitale Zahnpraxis - Teil I: Online-Terminvereinbarung

In der Zahnpraxis der Zukunft haben wir uns auch dem Thema Digitalisierung verschrieben. Digitale Anwendungsfelder in der Zahnmedizin sind äußerst vielfältig und reichen von Verwaltung und Organisation über Kommunikation und Vernetzung bis hin zu Diagnose und Therapie. Das A&O bei der Digitalisierung in der Praxis ist es dabei, die Anwendungen intelligent miteinander zu verknüpfen, sodass die Arbeitsabläufe optimal ineinandergreifen.

In unserer ersten Zukunftspraxis in Düsseldorf verproben wir deshalb die Integration verschiedener Lösungen im laufenden Praxisbetrieb. Ab sofort möchten wir Ihnen einzelne Anwendungen der digitalen Zahnpraxis einmal im Detail vorstellen. Heute beginnen wir mit der Online-Terminvereinbarung.

Der traditionelle Weg einen Termin beim Zahnarzt zu vereinbaren, wird für Patienten immer unattraktiver. Der Griff zum Telefonhörer bringt oft unerwünschte Warteschleifen mit sich und ist zudem an die Öffnungszeiten der Praxis gebunden. Die Online-Variante empfinden die Patienten durchaus angenehmer – so wünschen sich laut einer Umfrage der apoBank 59 Prozent der Patienten dauerhaft die Möglichkeit, Arzttermine online zu vereinbaren. Zeitsparend und unkompliziert sind freie Slots auf einen Blick verfügbar sowie zeit- und ortsunabhängig buchbar. Auch auf Praxisseite bringt ein solcher Service viele Vorteile: Die Mitarbeiter werden entlastet und können die Zeit, die sie sonst für Terminvereinbarungen am Telefon verbringen, für andere Aufgaben in der Praxis nutzen. Zudem können Sie neue Patienten für Ihre Praxis begeistern und sich von anderen Kollegen differenzieren, denn gerade für junge Leute sind digitale Dienste ein entscheidendes Kriterium bei der Arztwahl. Weiterhin sorgen automatische Terminerinnerungen für eine hohe Termintreue der Patienten – und das ohne zusätzlichen Arbeitsaufwand für die Praxis.*

Bei der Suche nach einem passenden Partner für die ZAP*8 in Düsseldorf ist unsere Wahl auf ein junges Startup gefallen. Die Plattform Quickdoctor wurde 2018 von drei Studierenden der Universität Witten/Herdecke gegründet. Dank unterschiedlicher Studiengänge bilden die Gründer das perfekte Team für eine digitale Lösung im Dentalmarkt:

  • Max Schüler ist Student der Zahnmedizin und kennt sowohl die Branche als auch den Arbeitsalltag in einer Praxis. Er versteht den Bedarf der Zahnärzte, die Praxis wirtschaftlich zu führen und Ausfallzeiten zu minimieren.
  • Nina Sofie Krah besucht den Studiengang Management im Gesundheitswesen. Durch zahlreiche Praktika in der Medizinbranche hat sie sich das nötige Know-How angeeignet, ein derartiges Projekt zu organisieren und durchzuführen.
  • Der Dritte im Bunde ist Lukas Liß. In seinem Studium der Informatik hat er sich das Wissen und die Techniken erarbeitet, die digitale Basis einer Online-Terminvereinbarung umzusetzen.

Mit ihrem Start-Up haben die drei Gründer zahlreiche Preise gewonnen. 2018 konnten sie die „Gründerwerkstatt“, einen Wettbewerb der Universität Witten/Herdecke, für sich entscheiden, 2019 wurde Ihnen das Gründerstipendium NRW zuerkannt. Daneben erfährt das junge Unternehmen Unterstützung durch zahlreiche Experten und Kooperationspartner. Gemeinsam mit ihrem Softwarepartner BDV, deren Praxisverwaltungssystem Visinext ebenfalls in der ZAP*8 im Einsatz ist, arbeitet das Startup aktuell an einer Schnittstelle, um Termine automatisiert und direkt in die Praxissoftware zu übertragen.

Wir freuen uns, mit Quickdoctor einen wichtigen Teil der digitalen Praxis zu gestalten und Patienten und Zahnmedizinern gleichermaßen das Leben zu erleichtern.

*Weiterführende Infos zur Online-Terminvereinbarung finden Sie im Ratgeber „Digitalisierung in der Praxis“ der apoBank.